Lesen auf eigene Gefahr

 


Lesen auf eigene Gefahr


  Startseite
    Nachdenkliches
    außerplanmäßiger Kram
    Alltagsbewältigung
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/smi88

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Alltagsbewältigung

Zu viel Input...

Tja Leute, falsch gehofft, mich gibts immer noch Also ich schreibe immer noch, wenn nun auch mal wieder nach langer Pause. Wie immer gilt die obligatorische Warnung: Lesen auf eigene Gefahr...

So...neuer Lebensabschnitt: UNI. In meiner gar grenzenlosen Vernunft hab ich mich doch letzte Woche dazu aufgerafft die Orientierungsphase für Lehrämtler an Gymnasien mitzumachen. Den ersten Tag am Mittwoch in Darmstadt angekommen, erstmal gradios den falschen Bus genommen. Dann doch den richtigen gefunden und zu spät in die Begrüßung reingeplatzt. Danach dann Uniführung. Eigentlich ganz informativ. Das Mittagessen dann in der Mensa Lichtwiese eingenommen. Ich muss sagen, Mensaessen hätte ich mir schlechter vorgestellt. Ist eigentlich ganz gut und noch dazu extrem preiswert, ich glaube die Mensa wird mich öfter sehen in meiner Studienzeit. Nachmittags dann Einführung in die Grundwissenschaften, also den ganzen Pädagogik/Soziologie/Psychologie-Kram. Man könnte ja fast meinen, die Menschen, die das bereits mehrere Semester studieren hätten Ahnung, was sie studieren. Dem ist nicht so... Ich dachte vorher, ich hätte das System kapiert, an diesem Nachmittag war ich mir sicher, dass ichs nicht kapiert hatte. Um einen Spruch eines mir bekannten Menschen umzudichten "Um das zu kapieren musste studiert haben." (im Original: "Um die Abiturzulassung zu kapieren brauchste Abitur.". Nun gut, im Nachhinein hat sich dann aber die Welt der Pädagogik auch mir eröffnet, nachdem ich mir den Kram daheim nochmal selbst zusammengesucht habe.

Donnerstag dann der zweite Orientierungstag für Lehrämtler. Als erste Hürde stellt sich die (von mir hochgeliebte) Deutsche Bahn heraus. Alle S-Bahnen verspätet. Unmöglich meinen Anschlusszug zu bekommen. Also wieder nach Hause gelatscht und mit dem Auto nach Darmstadt gefahren. Ich möchte hier kurz festhalten das Darmstadt die absolute VERKEHRSHÖLLE ist. Zumindest zu den Stoßzeiten morgens und abends. Der Feierabendverkehr in Darmstadt toppt alles, was ich bis dahin an Verkehrschaos gesehen habe. Dann Stundenplanbau. Was ein Chaos... Auch hier grenzenloses Unwissen bei den Fachschaftsstudenten. "Hmm, also ob du das Seminar jetzt brauchst weiß ich nicht...". Generell viel zu viele Seminare, Übungen, Vorlesungen, Tutorien, Praktika, weiß-der-Geier-was-noch. Hier bestätigt sich auch die Befürchtung, die ich schon gehegt hatte: ich kann Mathe aus meinem Fächerkanon kicken. Also "nur" Physik und Informatik. Und selbst dort schaffen es die Veranstaltungen sich zu überschneiden. So muss es sein... Naja, immerhin krieg ich die Pädagogik unter. Nach dem Stundenplanchaos dann mit nem Kommilitonen auf den Heimweg gemacht. Wie gesagt, der Feierabendverkehr...

Die freien Tage habe ich dann mit Menschen verbracht, die mir Ablenkung verschaffen, was bitter nötig war. Ich habe mal wieder festgestellt, wie froh ich sein kann, solche Freunde zu haben. Insbesondere eine Person sticht da heraus, die weiß, dass sie gemeint ist . Sie schafft es immer wieder mich aus den negativen Gedanken und aus meinem Genörgel herauszuholen. Bin so froh DICH zu haben. Und ich wiederhole mich schon wieder...

Sonntag abend dann in den Schlachthof Wiesbaden. Sonic Syndicate, Gojira und In Flames spielen. Gojira haben mich echt überrascht muss ich sagen. Selten so einen fähigen Drummer live gesehen. Sonic Syndicate leider nur Mittelmaß, was man aber auch dem Scheißsound ("Die Technik hat die Händ' am Sack..." zurechnen muss. In Flames blasen alles weg. Bei "Only For The Weak" tobt die Halle und alles springt, sodass ich kurzfristig Bedenken habe, dass der Boden das überlebt. Hat er . Ich als physisch nicht ganz stabiler Mensch halte mich meistens direkt hinter dem Pit auf, damits mich möglichst nicht erwischt. Nun ja, irgendwer neben mir kam halt auf die Idee nen Privatpit aufzumachen. Hat er aber genauso schnell wieder gelassen, da wir abgeriegelt haben. Irgendwann kam eine etwas über-enthusiastische Dame auf die Idee sich vor mich zu drängeln und mir dann mit wachsender Begeisterung ihre Haare ins Gesicht zu schleudern... Ich bin ja tolerant, aber irgendwo hörts auch auf. Nachdem sie sich irgendwann verzogen hatte und ich alle Haarreste von mir beseitigt hatte kam der Kollege schräg vor mir auf die Idee das Gleiche durchzuziehen. Zum Glück hab ich da nicht die volle Breitseite abbekommen. Das blieb der Freundin eines guten Kumpels beschert, die neben mir stand und offensichtlich das ganze Konzert über nichts gesehen hat. Nun gut. Geil wars auf jeden Fall. "In Flames We Trust !!!"

Danach dann was essen gewesen, die Leute alle heimgefahren und heute dann wieder in die Uni, letzte Lehramtsveranstaltung. Informativ wie ein weißes Blatt Papier. Informatikaccount beantragen geht auch nicht, das RBG-Büro hat zu. Also quasi völlig sinnfrei in Darmstadt gewesen. Egal... die letzte freie Woche wird jetzt noch genossen . Vorzugsweise mit den Menschen, die ich weiter oben genannt habe.

Ach ja...wenn man mal was sinnvolles machen will, dann schicke man den Leuten von UPS mal bitte sowas wie nen Straßenatlas. Mein Notebook ist von Dänemark über Hamburg nach Langenhagen geschickt worden. Dann nach Niederaula (knapp 150 km von hier). Dann weiter nach Ditzingen (knapp 300 km von hier). Und morgen solls da sein... Wers glaubt wird selig... Die sind quasi bei mir vorbeigefahren und habens noch weiter weg geschafft. UPS könnte fast die DB von meiner Toplist verdrängen. Naja, genug gemeckert

So, dann wünsche ich mal noch ein schönes Leben. Bis demnächst irgendwann...  

6.10.08 18:19


Der ganz normale Wahnsinn und der Sinn in der Sinnlosigkeit

Ach du scheiße, was habe ich denn da für einen Titel gewählt. Ich warne vor, so kreativ wie der Titel anmutet ist der Rest hier nicht.

Hmm...dieser Blog scheint zur Alltagsbewältigung auszuarten. Wenigstens hab ich so genug Ideen für die Dinger.

Tja, der ganz normale Wahnsinn namens Schule hat wieder begonnen. Nur diesmal stehe ich halbwegs auf der anderen Seite und ich kann euch sagen, da herrscht das gleiche, wenn nicht gar ein größeres Chaos als auf Schülerseite. Als erstes mal wieder ein Hoch auf den deutschen Staat und dessen Lieblingsbeschäftigung namens Bürokratie. Ich hab hier geschätzte 500 Kilo Formulare und Unterlagen liegen, die noch weggeschickt werden müssen, damit ich mich "vollwertiger Angestellter" des Landes Hessen nennen kann. Will ich das überhaupt ??? Also mich so nennen ??? Naja, egal.

Eigentlich bin ich ja nur für eine einstellige Stundenanzahl eingesetzt. Ich war trotzdem diese Woche jeden Tag in der Schule, obwohl ich nur an zweien hätte dasein müssen (geht das grammatikalisch ???). Hierfür gibt es mehrere Gründe, die ihr euch nun auch durchlesen könnt, wenn ihr wollt. Als erstes gibt es da die Massen von Arbeit, die in der IT am Schuljahresbeginn anfallen. Ihr glaubt gar nicht, wie Menschen, die sich sonst NIE irgendwie in der Informatik blicken lassen, Druck machen können, sie möchten gerne dies und jenes sofort erledigt haben. Wir sind sozial, deswegen machen wir das natürlich auch. Alternativ könnte man das sozial auch mit dumm ersetzen, das käme aufs gleiche raus. Als zweites lässt sich diese scheinbar sinnlose Anwesenheit dadurch erklären, dass man Menschen, zu denen man sich hingezogen fühlt, nahe sein will. Ein durchaus sehr gewichtiges Argument, wie ich finde. Dann der ehemalige Jahrgang, der es nicht auf die Reihe bekommt sich zu organisieren und dem man hinterher rennen muss. Fällt wieder unter die Kategorie "sozial/dumm". Das artet hier zur Selbst-Beweihräucherung aus, ich muss aufpassen. Als letztes noch der Aspekt "Ich hab ja sonst nix zu tun...".

Die Frage die sich mir nun stellt ist: Wird das so weitergehen bis zum Studienbeginn im Oktober ??? Bei einigen Aspekten befürchte ich ja, bei einem hoffe ich, dass es so weitergeht. Ich überlasse es euch jetzt einfach mal herauszufinden, welchen ich meine. Man "zwängt" der scheinbar sinnlosen Anwesenheit einen Sinn auf. Und ehrlich gesagt, der eben angesprochene Aspekt ist irgendwo genug Sinn für mich, in der Schule aufzutauchen.

Hmm...das scheint zu einem wöchentlichen Ding auszuarten, vielleicht lässt sich da ja eine Regelmäßigkeit reinbringen. Mal schauen was sich da machen lässt. Um in alter (naja...so alt auch wieder nicht...) Tradition zu enden, wieder ein Zitat aus nem Lied, was mich gerade nicht loslässt: " Und ich kann, bin ich ehrlich, Dir gar nichts versprechen, denn das wäre Betrug, doch du sagst mit nem Lächeln "Jetzt und hier ist genug". Du bist der Sand im Getriebe der Gedankenmaschine und ich nehme Dich mit auf einen Nachtflug." Jaja, der Thomas hat sich festgesetzt im Kopf :D

Dann wünsche ich Euch leidgeplagten Lesern mal ne schöne Woche, nächste Woche können die masochistisch angehauchten von Euch vielleicht was neues und völlig unkreatives Lesen. Überlegts Euch gut...

8.8.08 18:10


Mainz bei Nacht

Tja, so schnell kanns gehen, ich verzapf schon wieder was

Kaum starte ich diesen Blog und philosophiere groß darüber, über was ich denn schreiben könnte, schon kommt die erste Situation, die quasi nach einem Eintrag schreit.

Da geht man nach Mainz und will sich die Fantastischen Vier live ansehen (sehr geiles Konzert gewesen, nebenbei...) und man endet im Mainzer Hauptbahnhof und sitzt fest. Ich möchte hier gerade mal die organisatorische Meisterleistung der Deutschen Bahn loben, die es nicht schafft, bei großen Veranstaltungen, die viele Menschen anziehen, Sonderzüge zu planen. Wieso sollte man dieses auch tun, es klingt ja fast nach Service und damit will die Bahn ja nicht in Verbindung gebracht werden. Auf jeden Fall war ich nun knapp 4 Stunden am Mainzer Hauptbahnhof "gefangen". Na toll, ich hatte mir das eigentlich nicht so vorgestellt. Ich hätte früher fahren sollen, dann hätte ich zwar die Fantas teilweise verpasst, aber DU wärst es mir wert gewesen. Und als netten Nebeneffekt hätte ich daheim schlafen können. Sowas kommt mir aber immer erst, wenn ich schon vorschnell die Entscheidung getroffen habe.

Was macht man nun nachts 4 Stunden lang im Mainzer Hauptbahnhof ??? Gut, einerseits redet man mit den Menschen, die einen begleiten, andererseits versucht man sicherlich auch zu schlafen. Ich habe beides getan, wobei hier das Augenmerk bei letzterem eindeutig auf dem Wort "versuchen" liegt. Einerseits hindert einen der mangelnde Komfort deutscher Bahnhöfe am schlafen, andererseits irgendwelche verkappten Ansager-Azubis die meinen, sich permanent melden zu müssen und einem mitteilen, dass sich ein Zug auf Grund eines "Triebfahrzeugdefekts" um 60 Minuten verzögert. Gut, das mögen vielleicht interessante Informationen sein, aber nicht für mich und nicht alle 2 Minuten. Ich bin zwar müde und fertig aber nicht schwer von Begriff. Zumindest diesmal nicht. Und mich interessieren auch die gesamten Haltestellen des ICE von Kiel nach Basel nicht. Was ihn nicht davon abhält, mir auch diese alle 5 Minuten mitzuteilen. Konsequenz: Verlagerung vom Bahnsteig ins Bahnhofsgebäude. Angenehmer Nebeneffekt: Es ist wärmer. Aber immer noch nicht bequemer. Was solls, der Boden vor einem Geschäft im Bahnhofshauptgebäude in einem Nebengang wird dazu auserkoren, das Nachtlager zu sein. Mein iPod verarscht mich mal wieder nach Strich und Faden und spielt mir entweder irgendwelchen zynischen Kram Marke "World So Cold" (danke, das habe ich schon bemerkt, deswegen bin ich drinnen) oder Dinge die mich an Dich erinnern (pikanterweise auch außergewöhnlich viel Damien...). Oder was von den Fantas. Danke, die habe ich gerade live gesehen, da brauche ich keine Nachbereitung durch die Zufallsfunktion. Naja, wenigstens klappts etwas mit dem vor sich hindösen. Die weitere Zeit bin ich wieder mit Reden beschäftigt. Oder mit Nachdenken, die Zeit ist ja vorhanden. Es ist unglaublich was sich mein müdes Hirn für einen Scheiß ausdenkt um mich davon zu überzeugen, dass ich das Denken um solche Uhrzeiten lieber lassen sollte. Und immer wieder Du in meinen Gedanken. So geht das dann die Zeit bis kurz vor 4. Auf dem Weg Richtung Bahnsteig was zu essen geholt. Wie kann man denn eigentlich morgens um 4 Hunger haben ??? Ich wach doch auch nachts nicht auf und denk mir "Hmm..und jetzt was zu essen, dann gehts mir gut...". Kaum auf dem Bahnsteig angelangt begrüßt einen die Wucht in Dosen in Form des Ansager-Azubis wieder. Und ich wage mal zu behaupten, er hat in den vergangenen Stunden nichts gelernt. Wenigstens hat er diesmal Informationen die mich interessieren, auch wenn ich schon vorher wusste, dass mein Zug um 4:02 fährt. Ein Hoch auf die Deutsche Bahn. Zwischendurch die Frage, ob der Typ, der irgendwie nach Speyer muss mittlerweile eine Möglichkeit gefunden hat, dorthin zu kommen, oder ob er immernoch durch den Bahnhof geistert. Kaum im Zug outet sich ein Spaßvogel, der meint er müsse einen auf Fahrkartenkontrolleur machen. Danke, ich bin zwar dem Humor nicht abgeneigt, aber nicht nach dieser Nacht. Kaum am Heimatbahnhof angekommen, stelle ich fest "Verdammt, du musst ja noch nach Hause laufen...". Nicht dass es jetzt eine Riesenstrecke wäre, aber ich glaube, alles andere was hätte passieren können hätte mich auch angepisst. Auf dem Heimweg dann die Erkenntnis "Scheiße, du wirst wieder wach...". Wie könnte es anders sein, wir wollen ja in der Tradition des Abends bleiben. Dann endlich daheim, ins Bett, grandios den heutigen Termin verschlafen, aber immerhin einigermaßen ausgeruht jetzt. Bis auf meinen Rücken, der meint mir mitteilen zu müssen, dass der Bahnhofsboden keine gute Idee war. Danke, wäre ich anders auch nicht drauf gekommen.

Das Resümee (das Wort hab ich soeben nachgeschlagen) für diesen Abend: Nie wieder Übernachtungen in Bahnhöfen. Aber das mach ich nicht zum Prinzip, die breche ich ja eh generell wieder. Und ich hätte nach Deiner SMS fahren sollen und mit Dir was machen sollen. Hätte mir hundertprozentig mehr gegeben als diese Nacht. Wieso merke ich das immer erst im Nachhinein ??? Naja, shit happens. Ist wenigstens eine Idee für diesen Blog draus geworden.

Ok, jetzt gehts mir besser. Euch vielleicht nicht, weil Ihr das hier jetzt gelesen habt. Aber ich hatte ja schon vorgewarnt. Abschließend lässt sich noch sagen (um wieder mal ein Liedzitat zu bringen): "Is that alright ? Yeah."

3.8.08 15:37





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung