Lesen auf eigene Gefahr

 


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Zu viel Input...

Tja Leute, falsch gehofft, mich gibts immer noch Also ich schreibe immer noch, wenn nun auch mal wieder nach langer Pause. Wie immer gilt die obligatorische Warnung: Lesen auf eigene Gefahr...

So...neuer Lebensabschnitt: UNI. In meiner gar grenzenlosen Vernunft hab ich mich doch letzte Woche dazu aufgerafft die Orientierungsphase für Lehrämtler an Gymnasien mitzumachen. Den ersten Tag am Mittwoch in Darmstadt angekommen, erstmal gradios den falschen Bus genommen. Dann doch den richtigen gefunden und zu spät in die Begrüßung reingeplatzt. Danach dann Uniführung. Eigentlich ganz informativ. Das Mittagessen dann in der Mensa Lichtwiese eingenommen. Ich muss sagen, Mensaessen hätte ich mir schlechter vorgestellt. Ist eigentlich ganz gut und noch dazu extrem preiswert, ich glaube die Mensa wird mich öfter sehen in meiner Studienzeit. Nachmittags dann Einführung in die Grundwissenschaften, also den ganzen Pädagogik/Soziologie/Psychologie-Kram. Man könnte ja fast meinen, die Menschen, die das bereits mehrere Semester studieren hätten Ahnung, was sie studieren. Dem ist nicht so... Ich dachte vorher, ich hätte das System kapiert, an diesem Nachmittag war ich mir sicher, dass ichs nicht kapiert hatte. Um einen Spruch eines mir bekannten Menschen umzudichten "Um das zu kapieren musste studiert haben." (im Original: "Um die Abiturzulassung zu kapieren brauchste Abitur.". Nun gut, im Nachhinein hat sich dann aber die Welt der Pädagogik auch mir eröffnet, nachdem ich mir den Kram daheim nochmal selbst zusammengesucht habe.

Donnerstag dann der zweite Orientierungstag für Lehrämtler. Als erste Hürde stellt sich die (von mir hochgeliebte) Deutsche Bahn heraus. Alle S-Bahnen verspätet. Unmöglich meinen Anschlusszug zu bekommen. Also wieder nach Hause gelatscht und mit dem Auto nach Darmstadt gefahren. Ich möchte hier kurz festhalten das Darmstadt die absolute VERKEHRSHÖLLE ist. Zumindest zu den Stoßzeiten morgens und abends. Der Feierabendverkehr in Darmstadt toppt alles, was ich bis dahin an Verkehrschaos gesehen habe. Dann Stundenplanbau. Was ein Chaos... Auch hier grenzenloses Unwissen bei den Fachschaftsstudenten. "Hmm, also ob du das Seminar jetzt brauchst weiß ich nicht...". Generell viel zu viele Seminare, Übungen, Vorlesungen, Tutorien, Praktika, weiß-der-Geier-was-noch. Hier bestätigt sich auch die Befürchtung, die ich schon gehegt hatte: ich kann Mathe aus meinem Fächerkanon kicken. Also "nur" Physik und Informatik. Und selbst dort schaffen es die Veranstaltungen sich zu überschneiden. So muss es sein... Naja, immerhin krieg ich die Pädagogik unter. Nach dem Stundenplanchaos dann mit nem Kommilitonen auf den Heimweg gemacht. Wie gesagt, der Feierabendverkehr...

Die freien Tage habe ich dann mit Menschen verbracht, die mir Ablenkung verschaffen, was bitter nötig war. Ich habe mal wieder festgestellt, wie froh ich sein kann, solche Freunde zu haben. Insbesondere eine Person sticht da heraus, die weiß, dass sie gemeint ist . Sie schafft es immer wieder mich aus den negativen Gedanken und aus meinem Genörgel herauszuholen. Bin so froh DICH zu haben. Und ich wiederhole mich schon wieder...

Sonntag abend dann in den Schlachthof Wiesbaden. Sonic Syndicate, Gojira und In Flames spielen. Gojira haben mich echt überrascht muss ich sagen. Selten so einen fähigen Drummer live gesehen. Sonic Syndicate leider nur Mittelmaß, was man aber auch dem Scheißsound ("Die Technik hat die Händ' am Sack..." zurechnen muss. In Flames blasen alles weg. Bei "Only For The Weak" tobt die Halle und alles springt, sodass ich kurzfristig Bedenken habe, dass der Boden das überlebt. Hat er . Ich als physisch nicht ganz stabiler Mensch halte mich meistens direkt hinter dem Pit auf, damits mich möglichst nicht erwischt. Nun ja, irgendwer neben mir kam halt auf die Idee nen Privatpit aufzumachen. Hat er aber genauso schnell wieder gelassen, da wir abgeriegelt haben. Irgendwann kam eine etwas über-enthusiastische Dame auf die Idee sich vor mich zu drängeln und mir dann mit wachsender Begeisterung ihre Haare ins Gesicht zu schleudern... Ich bin ja tolerant, aber irgendwo hörts auch auf. Nachdem sie sich irgendwann verzogen hatte und ich alle Haarreste von mir beseitigt hatte kam der Kollege schräg vor mir auf die Idee das Gleiche durchzuziehen. Zum Glück hab ich da nicht die volle Breitseite abbekommen. Das blieb der Freundin eines guten Kumpels beschert, die neben mir stand und offensichtlich das ganze Konzert über nichts gesehen hat. Nun gut. Geil wars auf jeden Fall. "In Flames We Trust !!!"

Danach dann was essen gewesen, die Leute alle heimgefahren und heute dann wieder in die Uni, letzte Lehramtsveranstaltung. Informativ wie ein weißes Blatt Papier. Informatikaccount beantragen geht auch nicht, das RBG-Büro hat zu. Also quasi völlig sinnfrei in Darmstadt gewesen. Egal... die letzte freie Woche wird jetzt noch genossen . Vorzugsweise mit den Menschen, die ich weiter oben genannt habe.

Ach ja...wenn man mal was sinnvolles machen will, dann schicke man den Leuten von UPS mal bitte sowas wie nen Straßenatlas. Mein Notebook ist von Dänemark über Hamburg nach Langenhagen geschickt worden. Dann nach Niederaula (knapp 150 km von hier). Dann weiter nach Ditzingen (knapp 300 km von hier). Und morgen solls da sein... Wers glaubt wird selig... Die sind quasi bei mir vorbeigefahren und habens noch weiter weg geschafft. UPS könnte fast die DB von meiner Toplist verdrängen. Naja, genug gemeckert

So, dann wünsche ich mal noch ein schönes Leben. Bis demnächst irgendwann...  

6.10.08 18:19


Die Macht des Wortes

Was ein poetischer Titel... oder auch nicht.

Die Grundlage der menschlichen Kommunikation ist irgendwie komisch. Irgendwie scheinen Worte nicht in der Lage zu sein, einige wichtige Bereiche des menschlichen Gefühlslebens zu beschreiben. Allerdings können Worte auch ganze Gefühlssituationen kaputt machen. Ist das nicht komisch ??? Wenn man einem Menschen seine Gefühlssituation schildern will fehlen einem oft genug die Worte. Wenn man es aber geschafft hat, seine Gefühle, wie auch immer, dem Menschen dargelegt hat und alles läuft, dann schafft man es meistens mit nur wenigen Worten das ganze wieder zunichte zu machen. Es scheint, dass das Wort unzureichend für das Schildern und überqualifiziert zum Zerstören von Gefühlen ist. Was will ich damit sagen ??? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, es ist einfach eine Feststellung, die ich durch meine komischen Gedanken durch Nachdenken gemacht habe. Aber ich finde es durchaus einer Überlegung wert, was das Wort als Mittel alles anrichten bzw. nicht anrichten kann. Und ich hoffe, dass ihr euch dessen bewusst seid und ich wünsche euch, dass ihr das beste drauß macht. Ich komm mir vor wie ein Therapeut o.O

Nunja, ich habe Euch genug belästigt... Ich wünsche Euch noch ein schönes Leben, irgendwann gibts was neues von mir

11.10.08 15:56





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