Lesen auf eigene Gefahr

 


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Ein Wunder...ich schreibe

Tja, nun ist es schon soweit gekommen, dass ich blogge, obwohl ich ja eigentlich überhaupt nicht in der Lage bin irgendwie irgendwas halbwegs zu schreiben was Hand und Fuß hat... Schreibe ich halt ohne Hand und Fuß, Konzepte werden eh völlig überbewertet

So kommts nun, dass ich aus lauter Langeweile mich hier angemeldet habe... Ich würde sagen, ich falle unfreiwillig in Verhaltensmuster hinein, die mir von gewissen Menschen quasi schon prophezeit wurden. Damit wäre die Frage geklärt, warum ich das hier gerade verzapfe. Nun die zweite Frage: Was zum Henker schreibe ich ??? Eine einfache Antwort hierdrauf: Ich habe keine Ahnung. Irgendwie ist es mir nicht möglich einen Gedanken zu fassen und diesen so zu beleuchten, dass aus ihm ein Konzept für irgendwas wird. Aber Konzepte habe ich ja schon abgehakt. Schreibe ich halt darüber, dass ich nicht schreiben kann. Hmm...klingt irgendwie paradox. Ist es auch. Oder sinnlos. Womit mans glaube ich am Besten trifft.

Jetzt sitze ich hier, schreibe, während ich parallel von den Söhnen beschallt werde (vielleicht sind ja die dran schuld, dass ich das mache...) und mir alles mögliche durch den Kopf geht, aber irgendwie nichts wirklich was von Belang ist. Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass sich zu diesem Blog noch mehr hinzugesellen werden und ich vermute mal, dass sie einen ähnlich anspruchsvollen Inhalt haben werden wie dieser hier. Vielleicht entdecke ich aber auch etwas, über das es sich lohnt zu schreiben. Wobei ich das sicherlich übersehen würde, ich bin ja schließlich immer noch ich. Vielleicht ist es auch einfach die Situation, in der ich mich gerade befinde, die mich so "kreativ beflügelt" (was eine komische Wortkonstruktion). Vielleicht inspirieren mich auch andere Menschen zu solchen Dingen. Dem sollte ich mal auf den Grund gehen. Mach ich jetzt auch, auch wenn ich nicht weiß wie ich das anstellen soll. Naja, wär ja nicht das erste Mal, dass ich mich ein bissl blöd anstelle. Oder dämlich. Aber meistens endets ja gut. Oder auch sehr gut. Bin ich einfach mal optimistisch, die Situation erlaubts mir ja.

Jetzt habe ich hier ernsthaft einen Eintrag verfasst, der sich damit beschäfigt nichts zu sagen. Na dann richtet euch mal auf was ein, wenn das so weitergeht. Ich warne schonmal vor, irgendwann kommt hier noch was...

Um die Verwirrung perfekt zu machen, noch ein Zitat aus einem Lied, welches sich gerade auf dem Weg in meinen Gehörgang befindet: "We could steal time, just for one day"... Habe ich glaube ich gerade gemacht, euch eure Zeit gestohlen, um den Wust hier zu lesen. Naja, sagt nur nicht ich hätte euch nicht gewarnt...

2.8.08 17:51


Mainz bei Nacht

Tja, so schnell kanns gehen, ich verzapf schon wieder was

Kaum starte ich diesen Blog und philosophiere groß darüber, über was ich denn schreiben könnte, schon kommt die erste Situation, die quasi nach einem Eintrag schreit.

Da geht man nach Mainz und will sich die Fantastischen Vier live ansehen (sehr geiles Konzert gewesen, nebenbei...) und man endet im Mainzer Hauptbahnhof und sitzt fest. Ich möchte hier gerade mal die organisatorische Meisterleistung der Deutschen Bahn loben, die es nicht schafft, bei großen Veranstaltungen, die viele Menschen anziehen, Sonderzüge zu planen. Wieso sollte man dieses auch tun, es klingt ja fast nach Service und damit will die Bahn ja nicht in Verbindung gebracht werden. Auf jeden Fall war ich nun knapp 4 Stunden am Mainzer Hauptbahnhof "gefangen". Na toll, ich hatte mir das eigentlich nicht so vorgestellt. Ich hätte früher fahren sollen, dann hätte ich zwar die Fantas teilweise verpasst, aber DU wärst es mir wert gewesen. Und als netten Nebeneffekt hätte ich daheim schlafen können. Sowas kommt mir aber immer erst, wenn ich schon vorschnell die Entscheidung getroffen habe.

Was macht man nun nachts 4 Stunden lang im Mainzer Hauptbahnhof ??? Gut, einerseits redet man mit den Menschen, die einen begleiten, andererseits versucht man sicherlich auch zu schlafen. Ich habe beides getan, wobei hier das Augenmerk bei letzterem eindeutig auf dem Wort "versuchen" liegt. Einerseits hindert einen der mangelnde Komfort deutscher Bahnhöfe am schlafen, andererseits irgendwelche verkappten Ansager-Azubis die meinen, sich permanent melden zu müssen und einem mitteilen, dass sich ein Zug auf Grund eines "Triebfahrzeugdefekts" um 60 Minuten verzögert. Gut, das mögen vielleicht interessante Informationen sein, aber nicht für mich und nicht alle 2 Minuten. Ich bin zwar müde und fertig aber nicht schwer von Begriff. Zumindest diesmal nicht. Und mich interessieren auch die gesamten Haltestellen des ICE von Kiel nach Basel nicht. Was ihn nicht davon abhält, mir auch diese alle 5 Minuten mitzuteilen. Konsequenz: Verlagerung vom Bahnsteig ins Bahnhofsgebäude. Angenehmer Nebeneffekt: Es ist wärmer. Aber immer noch nicht bequemer. Was solls, der Boden vor einem Geschäft im Bahnhofshauptgebäude in einem Nebengang wird dazu auserkoren, das Nachtlager zu sein. Mein iPod verarscht mich mal wieder nach Strich und Faden und spielt mir entweder irgendwelchen zynischen Kram Marke "World So Cold" (danke, das habe ich schon bemerkt, deswegen bin ich drinnen) oder Dinge die mich an Dich erinnern (pikanterweise auch außergewöhnlich viel Damien...). Oder was von den Fantas. Danke, die habe ich gerade live gesehen, da brauche ich keine Nachbereitung durch die Zufallsfunktion. Naja, wenigstens klappts etwas mit dem vor sich hindösen. Die weitere Zeit bin ich wieder mit Reden beschäftigt. Oder mit Nachdenken, die Zeit ist ja vorhanden. Es ist unglaublich was sich mein müdes Hirn für einen Scheiß ausdenkt um mich davon zu überzeugen, dass ich das Denken um solche Uhrzeiten lieber lassen sollte. Und immer wieder Du in meinen Gedanken. So geht das dann die Zeit bis kurz vor 4. Auf dem Weg Richtung Bahnsteig was zu essen geholt. Wie kann man denn eigentlich morgens um 4 Hunger haben ??? Ich wach doch auch nachts nicht auf und denk mir "Hmm..und jetzt was zu essen, dann gehts mir gut...". Kaum auf dem Bahnsteig angelangt begrüßt einen die Wucht in Dosen in Form des Ansager-Azubis wieder. Und ich wage mal zu behaupten, er hat in den vergangenen Stunden nichts gelernt. Wenigstens hat er diesmal Informationen die mich interessieren, auch wenn ich schon vorher wusste, dass mein Zug um 4:02 fährt. Ein Hoch auf die Deutsche Bahn. Zwischendurch die Frage, ob der Typ, der irgendwie nach Speyer muss mittlerweile eine Möglichkeit gefunden hat, dorthin zu kommen, oder ob er immernoch durch den Bahnhof geistert. Kaum im Zug outet sich ein Spaßvogel, der meint er müsse einen auf Fahrkartenkontrolleur machen. Danke, ich bin zwar dem Humor nicht abgeneigt, aber nicht nach dieser Nacht. Kaum am Heimatbahnhof angekommen, stelle ich fest "Verdammt, du musst ja noch nach Hause laufen...". Nicht dass es jetzt eine Riesenstrecke wäre, aber ich glaube, alles andere was hätte passieren können hätte mich auch angepisst. Auf dem Heimweg dann die Erkenntnis "Scheiße, du wirst wieder wach...". Wie könnte es anders sein, wir wollen ja in der Tradition des Abends bleiben. Dann endlich daheim, ins Bett, grandios den heutigen Termin verschlafen, aber immerhin einigermaßen ausgeruht jetzt. Bis auf meinen Rücken, der meint mir mitteilen zu müssen, dass der Bahnhofsboden keine gute Idee war. Danke, wäre ich anders auch nicht drauf gekommen.

Das Resümee (das Wort hab ich soeben nachgeschlagen) für diesen Abend: Nie wieder Übernachtungen in Bahnhöfen. Aber das mach ich nicht zum Prinzip, die breche ich ja eh generell wieder. Und ich hätte nach Deiner SMS fahren sollen und mit Dir was machen sollen. Hätte mir hundertprozentig mehr gegeben als diese Nacht. Wieso merke ich das immer erst im Nachhinein ??? Naja, shit happens. Ist wenigstens eine Idee für diesen Blog draus geworden.

Ok, jetzt gehts mir besser. Euch vielleicht nicht, weil Ihr das hier jetzt gelesen habt. Aber ich hatte ja schon vorgewarnt. Abschließend lässt sich noch sagen (um wieder mal ein Liedzitat zu bringen): "Is that alright ? Yeah."

3.8.08 15:37


Der ganz normale Wahnsinn und der Sinn in der Sinnlosigkeit

Ach du scheiße, was habe ich denn da für einen Titel gewählt. Ich warne vor, so kreativ wie der Titel anmutet ist der Rest hier nicht.

Hmm...dieser Blog scheint zur Alltagsbewältigung auszuarten. Wenigstens hab ich so genug Ideen für die Dinger.

Tja, der ganz normale Wahnsinn namens Schule hat wieder begonnen. Nur diesmal stehe ich halbwegs auf der anderen Seite und ich kann euch sagen, da herrscht das gleiche, wenn nicht gar ein größeres Chaos als auf Schülerseite. Als erstes mal wieder ein Hoch auf den deutschen Staat und dessen Lieblingsbeschäftigung namens Bürokratie. Ich hab hier geschätzte 500 Kilo Formulare und Unterlagen liegen, die noch weggeschickt werden müssen, damit ich mich "vollwertiger Angestellter" des Landes Hessen nennen kann. Will ich das überhaupt ??? Also mich so nennen ??? Naja, egal.

Eigentlich bin ich ja nur für eine einstellige Stundenanzahl eingesetzt. Ich war trotzdem diese Woche jeden Tag in der Schule, obwohl ich nur an zweien hätte dasein müssen (geht das grammatikalisch ???). Hierfür gibt es mehrere Gründe, die ihr euch nun auch durchlesen könnt, wenn ihr wollt. Als erstes gibt es da die Massen von Arbeit, die in der IT am Schuljahresbeginn anfallen. Ihr glaubt gar nicht, wie Menschen, die sich sonst NIE irgendwie in der Informatik blicken lassen, Druck machen können, sie möchten gerne dies und jenes sofort erledigt haben. Wir sind sozial, deswegen machen wir das natürlich auch. Alternativ könnte man das sozial auch mit dumm ersetzen, das käme aufs gleiche raus. Als zweites lässt sich diese scheinbar sinnlose Anwesenheit dadurch erklären, dass man Menschen, zu denen man sich hingezogen fühlt, nahe sein will. Ein durchaus sehr gewichtiges Argument, wie ich finde. Dann der ehemalige Jahrgang, der es nicht auf die Reihe bekommt sich zu organisieren und dem man hinterher rennen muss. Fällt wieder unter die Kategorie "sozial/dumm". Das artet hier zur Selbst-Beweihräucherung aus, ich muss aufpassen. Als letztes noch der Aspekt "Ich hab ja sonst nix zu tun...".

Die Frage die sich mir nun stellt ist: Wird das so weitergehen bis zum Studienbeginn im Oktober ??? Bei einigen Aspekten befürchte ich ja, bei einem hoffe ich, dass es so weitergeht. Ich überlasse es euch jetzt einfach mal herauszufinden, welchen ich meine. Man "zwängt" der scheinbar sinnlosen Anwesenheit einen Sinn auf. Und ehrlich gesagt, der eben angesprochene Aspekt ist irgendwo genug Sinn für mich, in der Schule aufzutauchen.

Hmm...das scheint zu einem wöchentlichen Ding auszuarten, vielleicht lässt sich da ja eine Regelmäßigkeit reinbringen. Mal schauen was sich da machen lässt. Um in alter (naja...so alt auch wieder nicht...) Tradition zu enden, wieder ein Zitat aus nem Lied, was mich gerade nicht loslässt: " Und ich kann, bin ich ehrlich, Dir gar nichts versprechen, denn das wäre Betrug, doch du sagst mit nem Lächeln "Jetzt und hier ist genug". Du bist der Sand im Getriebe der Gedankenmaschine und ich nehme Dich mit auf einen Nachtflug." Jaja, der Thomas hat sich festgesetzt im Kopf :D

Dann wünsche ich Euch leidgeplagten Lesern mal ne schöne Woche, nächste Woche können die masochistisch angehauchten von Euch vielleicht was neues und völlig unkreatives Lesen. Überlegts Euch gut...

8.8.08 18:10


Vorm Konzert

Tja, der Titel mutet irgendwie komisch an, ist er auch, ist nämlich einfach der Zeitraum der gerade ist und hat rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Blogs zu tun. Wieso auch, würde ja sonst auch Sinn machen...

Höre gerade wieder "Ocean Avenue" von Yellowcard und fühle mich an uns erinnert. "Sleepin all day, stayin' up all night..." & "We were looking at the same night sky..." Kommt mir irgendwie bekannt vor... "And it feels alright..." Für meine Belange sogar mehr als das. "There's a piece of you thats here with me, it's everywhere I go,  it's everything i see, when I sleep I dream and it gets me by..." Joa, trifft irgendwie auch bei mir zu, alles erinnert mich an dich bzw. denk ich ununterbrochen an dich, das weißt da aber sicherlich, ich werd ja auch nicht müde es zu sagen. Jetzt habe ich hier noch zehn Minuten bevor ich fahre und ich überlege wie ich am besten meine Gedanken in diesen zehn Minuten für dich zusammenfasse. Eigentlich bräuchte ich dafür nicht mal 1 Minute um dir sie zu sagen, andererseits ist es unmöglich in zehn Minuten meine derzeitige Gefühlslage zu beschreiben. Ich versuchs einfach mal... Ich bin einfach nur unglaublich froh dich getroffen zu haben und ich bin einfach unglaublich froh dich als Freundin zu haben. Wie bereits gesagt, ich fühle mich gerade so gut wie selten nicht... Meine Gedanken sind quasi von dir durchzogen, ich fasse kaum einen Gedanken, der nichts mit dir zu tun hat. Und ich bin da nicht mal böse drum. Ich finde das sogar gut.

Ich bin gerade von einer ungeheuren Euphorie beflügelt, das glaubst du gar nicht. Ein Mitfahrer hat eben angerufen und mir mitgeteilt, dass er eben erst Arbeitsschluss hatte und ca. zehn Minuten später kommt. Bleibt mir mehr Zeit für diesen Blog... Und trotz dieser Zeit reicht es nicht, jeden postiven Aspekt für mich an dir zu erwähnen. Und trotz der groß angekündigten neugewonnenen Zeit bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, was du nicht schon wüsstest. Nur 4 Dinge:

1.) Ich bin sowas von froh und komme gar nicht mehr aus dem Freuen raus über die Situation wie sie gerade vorliegt.

2.) Ich bekomme dich nicht mehr aus meinem Kopf. Und das ist auch gut so.

3.) Ich vermisse dich quasi jeden Augenblick, den wir nicht irgendwie kommunikativ miteinander verbunden sind.

4.) Ich habe dich sowas von lieb, du hast gar keine Vorstellungen wie sehr. Oder vielleicht doch. Wer weiß...

Ich werde jetzt fahren und ich wage mal zu behaupten, dass ich während dem Konzert auch permanent an dich denken werde, egal was auch passieren mag. Würde mich freuen, wenn du dich melden würdest, wenn du diesen Blog gelesen hast. Oder auch sonst. Für dich bin ich immer erreichbar. Jederzeit, überall. So...die Leute warten, ich will sie nicht strapazieren... Nun ist meinen Gedanken mal wieder Luft gemacht. Und mir gehts noch besser als vorher. Falls das noch möglich sein sollte...

13.8.08 16:53





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