Lesen auf eigene Gefahr

 


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Die Macht des Wortes

Was ein poetischer Titel... oder auch nicht.

Die Grundlage der menschlichen Kommunikation ist irgendwie komisch. Irgendwie scheinen Worte nicht in der Lage zu sein, einige wichtige Bereiche des menschlichen Gefühlslebens zu beschreiben. Allerdings können Worte auch ganze Gefühlssituationen kaputt machen. Ist das nicht komisch ??? Wenn man einem Menschen seine Gefühlssituation schildern will fehlen einem oft genug die Worte. Wenn man es aber geschafft hat, seine Gefühle, wie auch immer, dem Menschen dargelegt hat und alles läuft, dann schafft man es meistens mit nur wenigen Worten das ganze wieder zunichte zu machen. Es scheint, dass das Wort unzureichend für das Schildern und überqualifiziert zum Zerstören von Gefühlen ist. Was will ich damit sagen ??? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, es ist einfach eine Feststellung, die ich durch meine komischen Gedanken durch Nachdenken gemacht habe. Aber ich finde es durchaus einer Überlegung wert, was das Wort als Mittel alles anrichten bzw. nicht anrichten kann. Und ich hoffe, dass ihr euch dessen bewusst seid und ich wünsche euch, dass ihr das beste drauß macht. Ich komm mir vor wie ein Therapeut o.O

Nunja, ich habe Euch genug belästigt... Ich wünsche Euch noch ein schönes Leben, irgendwann gibts was neues von mir

11.10.08 15:56


Zu viel Input...

Tja Leute, falsch gehofft, mich gibts immer noch Also ich schreibe immer noch, wenn nun auch mal wieder nach langer Pause. Wie immer gilt die obligatorische Warnung: Lesen auf eigene Gefahr...

So...neuer Lebensabschnitt: UNI. In meiner gar grenzenlosen Vernunft hab ich mich doch letzte Woche dazu aufgerafft die Orientierungsphase für Lehrämtler an Gymnasien mitzumachen. Den ersten Tag am Mittwoch in Darmstadt angekommen, erstmal gradios den falschen Bus genommen. Dann doch den richtigen gefunden und zu spät in die Begrüßung reingeplatzt. Danach dann Uniführung. Eigentlich ganz informativ. Das Mittagessen dann in der Mensa Lichtwiese eingenommen. Ich muss sagen, Mensaessen hätte ich mir schlechter vorgestellt. Ist eigentlich ganz gut und noch dazu extrem preiswert, ich glaube die Mensa wird mich öfter sehen in meiner Studienzeit. Nachmittags dann Einführung in die Grundwissenschaften, also den ganzen Pädagogik/Soziologie/Psychologie-Kram. Man könnte ja fast meinen, die Menschen, die das bereits mehrere Semester studieren hätten Ahnung, was sie studieren. Dem ist nicht so... Ich dachte vorher, ich hätte das System kapiert, an diesem Nachmittag war ich mir sicher, dass ichs nicht kapiert hatte. Um einen Spruch eines mir bekannten Menschen umzudichten "Um das zu kapieren musste studiert haben." (im Original: "Um die Abiturzulassung zu kapieren brauchste Abitur.". Nun gut, im Nachhinein hat sich dann aber die Welt der Pädagogik auch mir eröffnet, nachdem ich mir den Kram daheim nochmal selbst zusammengesucht habe.

Donnerstag dann der zweite Orientierungstag für Lehrämtler. Als erste Hürde stellt sich die (von mir hochgeliebte) Deutsche Bahn heraus. Alle S-Bahnen verspätet. Unmöglich meinen Anschlusszug zu bekommen. Also wieder nach Hause gelatscht und mit dem Auto nach Darmstadt gefahren. Ich möchte hier kurz festhalten das Darmstadt die absolute VERKEHRSHÖLLE ist. Zumindest zu den Stoßzeiten morgens und abends. Der Feierabendverkehr in Darmstadt toppt alles, was ich bis dahin an Verkehrschaos gesehen habe. Dann Stundenplanbau. Was ein Chaos... Auch hier grenzenloses Unwissen bei den Fachschaftsstudenten. "Hmm, also ob du das Seminar jetzt brauchst weiß ich nicht...". Generell viel zu viele Seminare, Übungen, Vorlesungen, Tutorien, Praktika, weiß-der-Geier-was-noch. Hier bestätigt sich auch die Befürchtung, die ich schon gehegt hatte: ich kann Mathe aus meinem Fächerkanon kicken. Also "nur" Physik und Informatik. Und selbst dort schaffen es die Veranstaltungen sich zu überschneiden. So muss es sein... Naja, immerhin krieg ich die Pädagogik unter. Nach dem Stundenplanchaos dann mit nem Kommilitonen auf den Heimweg gemacht. Wie gesagt, der Feierabendverkehr...

Die freien Tage habe ich dann mit Menschen verbracht, die mir Ablenkung verschaffen, was bitter nötig war. Ich habe mal wieder festgestellt, wie froh ich sein kann, solche Freunde zu haben. Insbesondere eine Person sticht da heraus, die weiß, dass sie gemeint ist . Sie schafft es immer wieder mich aus den negativen Gedanken und aus meinem Genörgel herauszuholen. Bin so froh DICH zu haben. Und ich wiederhole mich schon wieder...

Sonntag abend dann in den Schlachthof Wiesbaden. Sonic Syndicate, Gojira und In Flames spielen. Gojira haben mich echt überrascht muss ich sagen. Selten so einen fähigen Drummer live gesehen. Sonic Syndicate leider nur Mittelmaß, was man aber auch dem Scheißsound ("Die Technik hat die Händ' am Sack..." zurechnen muss. In Flames blasen alles weg. Bei "Only For The Weak" tobt die Halle und alles springt, sodass ich kurzfristig Bedenken habe, dass der Boden das überlebt. Hat er . Ich als physisch nicht ganz stabiler Mensch halte mich meistens direkt hinter dem Pit auf, damits mich möglichst nicht erwischt. Nun ja, irgendwer neben mir kam halt auf die Idee nen Privatpit aufzumachen. Hat er aber genauso schnell wieder gelassen, da wir abgeriegelt haben. Irgendwann kam eine etwas über-enthusiastische Dame auf die Idee sich vor mich zu drängeln und mir dann mit wachsender Begeisterung ihre Haare ins Gesicht zu schleudern... Ich bin ja tolerant, aber irgendwo hörts auch auf. Nachdem sie sich irgendwann verzogen hatte und ich alle Haarreste von mir beseitigt hatte kam der Kollege schräg vor mir auf die Idee das Gleiche durchzuziehen. Zum Glück hab ich da nicht die volle Breitseite abbekommen. Das blieb der Freundin eines guten Kumpels beschert, die neben mir stand und offensichtlich das ganze Konzert über nichts gesehen hat. Nun gut. Geil wars auf jeden Fall. "In Flames We Trust !!!"

Danach dann was essen gewesen, die Leute alle heimgefahren und heute dann wieder in die Uni, letzte Lehramtsveranstaltung. Informativ wie ein weißes Blatt Papier. Informatikaccount beantragen geht auch nicht, das RBG-Büro hat zu. Also quasi völlig sinnfrei in Darmstadt gewesen. Egal... die letzte freie Woche wird jetzt noch genossen . Vorzugsweise mit den Menschen, die ich weiter oben genannt habe.

Ach ja...wenn man mal was sinnvolles machen will, dann schicke man den Leuten von UPS mal bitte sowas wie nen Straßenatlas. Mein Notebook ist von Dänemark über Hamburg nach Langenhagen geschickt worden. Dann nach Niederaula (knapp 150 km von hier). Dann weiter nach Ditzingen (knapp 300 km von hier). Und morgen solls da sein... Wers glaubt wird selig... Die sind quasi bei mir vorbeigefahren und habens noch weiter weg geschafft. UPS könnte fast die DB von meiner Toplist verdrängen. Naja, genug gemeckert

So, dann wünsche ich mal noch ein schönes Leben. Bis demnächst irgendwann...  

6.10.08 18:19


Ich krieg noch die Krise...

So, seit langer Zeit mal wieder was... Und richtet Euch drauf ein, es wird Gejammere pur...

Die Leute, die mich kennen, dürften wissen, dass ich eigentlich ein Mensch bin, der eigentlich kompromissbereit ist, der eigentlich optimistisch denkt und der eigentlich gelassen ist. Das Stichwort hier ist "eigentlich"... 

Irgendwie ist heute nicht so ganz mein Tag. Allgemein sind die Dinge, die mich nerven schon länger vorhanden, aber heute kommts irgendwie von Einem auf das Andere.

Wenn ich was nicht leiden kann, dann sind das Menschen, die hinter dem Rücken anderer aufs Übelste lästern aber im Gespräch mit der eigentlichen Person scheißfreundlich sind. Sowas geht generell gar nicht... Wenn das nun aber auch noch in Gruppen passiert, die sich das offizielle Ziel gesetzt haben, Menschen unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Vorgeschichte zu sehen, dann läuft dort definitiv etwas falsch. Ich rede jetzt nicht von mir als Betroffenem, es geht mir einfach um generell dieses, meiner Meinung nach, völlig inakzeptable Verhalten. Wie kann es sein, dass Menschen, die offiziell sagen, sie bilden eine Gemeinschaft, die jedem mit Akzeptanz, Toleranz und Liebe gegenüber dem Nächsten entgegenkommt, genau in dieses Schema zurückfallen ??? Und zu allem Überfluss bemerken sie es nicht bzw. sie wollen es nicht bemerken und halten sich dann für etwas Exklusiveres als der Rest (noch so eine Sache, die ich ÜBERHAUPT nicht abkann...). Wenn man nun diesen Menschen direkt sagt, dass da irgendwas schiefläuft wird man abgewimmelt oder, im schlimmsten, aber leider auch normalen Fall, zumindest habe ich dies so erfahren, man wird selbst zur Zielscheibe solcher Menschen. Jetzt wird mancher sagen "Gut, dass kommt in jeder Gruppe vor, dass ein paar Quertreiber vorhanden sind.". Ein paar ist gut... wenn die ganze Gruppe von solchen kleinen Untergruppen durchsetzt ist, aber man offiziell sich noch mit den Idealen der Gemeinschaft identifiziert, aber nichts dafür unternimmt, diesen zu entsprechen, dann denke ich, sollte man sich überlegen, warum man überhaupt noch in dieser Gemeinschaft aktiv ist. Entweder man identifiziert sich mit den Idealen und versucht diese umzusetzen oder man lässt es... Ich sehe da ernsthaft Differenzen... Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt, ich hoffe ja auf ne Kurskorrektur...

Andererseits ist es furchtbar, wenn Menschen in der eigenen Familie die Notwendigkeit sehen, die schlechte Laune an anderen Personen auszulassen. Ich meine, was soll das ??? Gut, es passiert jedem mal... Aber es gibt Menschen, die das andauernd machen und bei denen man genau vorraussagen kann, dass man mit ihnen aneinandergerät, wenn man ihnen begegnet. Ich meine, klar sehe ich ein, dass ich nicht perfekt bin und dass ich mir Fehler erlaube. Ich persönlich kann von mir sagen, dass ich glaube da jemand zu sein, der besonders viele Fehler macht, allerdings versuche ich sie zu vermeiden. Wenn nun Menschen einen schlechten Tag hatten, wobei das mittlerweile auch an scheinbar guten Tagen der Fall ist, und dann akribisch auf den kleinsten Fehler achten, der passiert um ihn zu einer mittelschweren Katastrophe aufzublasen, dann ist das irgendwie nicht so die optimalste Lösung. Oder die auch keinen Fehler brauchen um dies zu machen, sondern es auch völlig grundlos schaffen, sich aufzuregen. Nach dem Motto "Ich sage A und es wäre B richtig gewesen, hätte ich aber B gesagt, so wäre A richtig gewesen...". Quasi eine Konfrontation, der man nicht aus dem Weg gehen kann. Wenn nun diese Menschen es schaffen, bei anderen Familienmitgliedern ebenfalls einen schlechten Eindruck von einem säen ist die Sache natürlich zu einem intakten Familienleben noch zuträglicher... Wenn man nun bei solchen Menschen mal nach den Gründen fragt, WARUM sie so agieren wie sie agieren erntet man entweder noch mehr Streit/Missachtung oder man stößt auf taube Ohren, die es nicht wahrhaben wollen, dass die Realität so aussieht. Wie kann ich solche Menschen dazu bringen, dass sie mal über ihr Handeln nachdenken ??? Wie kann ich das zum positiven umkehren ??? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, ich bin langsam mit meinem Latein am Ende. Man will helfen, aber der Mensch lässt sich nicht helfen, sondern er deutet selbst die Hilfeversuche noch als Mittel des Schadens.

Zu guter letzt noch die Menschen, die es lieben anderen eins auszuwischen, aber es einem nicht direkt sagen, was sie für ein Problem mit einem haben. Wenn man ein Problem mit jemandem hat, sollte man es im Idealfall direkt mit ihm klären. Sagen was man denkt. Gut, selbst ich handle manchmal nicht nach diesem Prinzip, jedoch versuche ich, dieses Prinzip einzuhalten. Es gelingt mir halt nur nicht immer. Wenn man jemanden mit Anlauf gegen eine Wand rennen lässt und sich dann noch mit gehässigen Kommentaren über ihn lustig macht, dann ist das aber auch definitiv inakzeptabel. Leider bin ich auch von solchen Menschen umgeben.

Gott sei Dank gibt es jedoch auch Menschen und Ideale/Ideen/Mächte die einen in solchen Situationen immer wieder aufbauen und auf die man sich verlassen kann. Passenderweise ist mir das auch heute mal wieder ganz gezielt bewusst geworden bzw. bewusst gemacht worden. Und ich glaube, solang diese Menschen da sind, die einen auf andere Gedanken bringen, auf die man sich verlassen kann, die einem Zuversicht geben, die einem zuhören und die einem bei solchen Dingen zur Seite stehen und solange diese Mächte bzw. diese Macht da ist, die einem Hoffnung gibt und auf die man sich verlassen kann, solange scheint auch der Optimismus noch durch und solange ist die Hoffnung auf Besserung der Zu- und Umstände noch da.

Bin ich also doch wieder beim Optimismus angelangt Nun gut, ich danke denen, die bis hierhin beim Lesen durchgehalten haben und die sich mein Gejammere angehört haben. Für eventuelle Folgeschäden übernehme ich keine Haftung Alsdann, bis zum nächsten Mal, für diejenigen, die das Lesen dieses Blogs ohne schwerere Schäden überlebt haben und die sich das wieder antun wollen

7.9.08 16:32


Vorm Konzert

Tja, der Titel mutet irgendwie komisch an, ist er auch, ist nämlich einfach der Zeitraum der gerade ist und hat rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Blogs zu tun. Wieso auch, würde ja sonst auch Sinn machen...

Höre gerade wieder "Ocean Avenue" von Yellowcard und fühle mich an uns erinnert. "Sleepin all day, stayin' up all night..." & "We were looking at the same night sky..." Kommt mir irgendwie bekannt vor... "And it feels alright..." Für meine Belange sogar mehr als das. "There's a piece of you thats here with me, it's everywhere I go,  it's everything i see, when I sleep I dream and it gets me by..." Joa, trifft irgendwie auch bei mir zu, alles erinnert mich an dich bzw. denk ich ununterbrochen an dich, das weißt da aber sicherlich, ich werd ja auch nicht müde es zu sagen. Jetzt habe ich hier noch zehn Minuten bevor ich fahre und ich überlege wie ich am besten meine Gedanken in diesen zehn Minuten für dich zusammenfasse. Eigentlich bräuchte ich dafür nicht mal 1 Minute um dir sie zu sagen, andererseits ist es unmöglich in zehn Minuten meine derzeitige Gefühlslage zu beschreiben. Ich versuchs einfach mal... Ich bin einfach nur unglaublich froh dich getroffen zu haben und ich bin einfach unglaublich froh dich als Freundin zu haben. Wie bereits gesagt, ich fühle mich gerade so gut wie selten nicht... Meine Gedanken sind quasi von dir durchzogen, ich fasse kaum einen Gedanken, der nichts mit dir zu tun hat. Und ich bin da nicht mal böse drum. Ich finde das sogar gut.

Ich bin gerade von einer ungeheuren Euphorie beflügelt, das glaubst du gar nicht. Ein Mitfahrer hat eben angerufen und mir mitgeteilt, dass er eben erst Arbeitsschluss hatte und ca. zehn Minuten später kommt. Bleibt mir mehr Zeit für diesen Blog... Und trotz dieser Zeit reicht es nicht, jeden postiven Aspekt für mich an dir zu erwähnen. Und trotz der groß angekündigten neugewonnenen Zeit bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, was du nicht schon wüsstest. Nur 4 Dinge:

1.) Ich bin sowas von froh und komme gar nicht mehr aus dem Freuen raus über die Situation wie sie gerade vorliegt.

2.) Ich bekomme dich nicht mehr aus meinem Kopf. Und das ist auch gut so.

3.) Ich vermisse dich quasi jeden Augenblick, den wir nicht irgendwie kommunikativ miteinander verbunden sind.

4.) Ich habe dich sowas von lieb, du hast gar keine Vorstellungen wie sehr. Oder vielleicht doch. Wer weiß...

Ich werde jetzt fahren und ich wage mal zu behaupten, dass ich während dem Konzert auch permanent an dich denken werde, egal was auch passieren mag. Würde mich freuen, wenn du dich melden würdest, wenn du diesen Blog gelesen hast. Oder auch sonst. Für dich bin ich immer erreichbar. Jederzeit, überall. So...die Leute warten, ich will sie nicht strapazieren... Nun ist meinen Gedanken mal wieder Luft gemacht. Und mir gehts noch besser als vorher. Falls das noch möglich sein sollte...

13.8.08 16:53


Der ganz normale Wahnsinn und der Sinn in der Sinnlosigkeit

Ach du scheiße, was habe ich denn da für einen Titel gewählt. Ich warne vor, so kreativ wie der Titel anmutet ist der Rest hier nicht.

Hmm...dieser Blog scheint zur Alltagsbewältigung auszuarten. Wenigstens hab ich so genug Ideen für die Dinger.

Tja, der ganz normale Wahnsinn namens Schule hat wieder begonnen. Nur diesmal stehe ich halbwegs auf der anderen Seite und ich kann euch sagen, da herrscht das gleiche, wenn nicht gar ein größeres Chaos als auf Schülerseite. Als erstes mal wieder ein Hoch auf den deutschen Staat und dessen Lieblingsbeschäftigung namens Bürokratie. Ich hab hier geschätzte 500 Kilo Formulare und Unterlagen liegen, die noch weggeschickt werden müssen, damit ich mich "vollwertiger Angestellter" des Landes Hessen nennen kann. Will ich das überhaupt ??? Also mich so nennen ??? Naja, egal.

Eigentlich bin ich ja nur für eine einstellige Stundenanzahl eingesetzt. Ich war trotzdem diese Woche jeden Tag in der Schule, obwohl ich nur an zweien hätte dasein müssen (geht das grammatikalisch ???). Hierfür gibt es mehrere Gründe, die ihr euch nun auch durchlesen könnt, wenn ihr wollt. Als erstes gibt es da die Massen von Arbeit, die in der IT am Schuljahresbeginn anfallen. Ihr glaubt gar nicht, wie Menschen, die sich sonst NIE irgendwie in der Informatik blicken lassen, Druck machen können, sie möchten gerne dies und jenes sofort erledigt haben. Wir sind sozial, deswegen machen wir das natürlich auch. Alternativ könnte man das sozial auch mit dumm ersetzen, das käme aufs gleiche raus. Als zweites lässt sich diese scheinbar sinnlose Anwesenheit dadurch erklären, dass man Menschen, zu denen man sich hingezogen fühlt, nahe sein will. Ein durchaus sehr gewichtiges Argument, wie ich finde. Dann der ehemalige Jahrgang, der es nicht auf die Reihe bekommt sich zu organisieren und dem man hinterher rennen muss. Fällt wieder unter die Kategorie "sozial/dumm". Das artet hier zur Selbst-Beweihräucherung aus, ich muss aufpassen. Als letztes noch der Aspekt "Ich hab ja sonst nix zu tun...".

Die Frage die sich mir nun stellt ist: Wird das so weitergehen bis zum Studienbeginn im Oktober ??? Bei einigen Aspekten befürchte ich ja, bei einem hoffe ich, dass es so weitergeht. Ich überlasse es euch jetzt einfach mal herauszufinden, welchen ich meine. Man "zwängt" der scheinbar sinnlosen Anwesenheit einen Sinn auf. Und ehrlich gesagt, der eben angesprochene Aspekt ist irgendwo genug Sinn für mich, in der Schule aufzutauchen.

Hmm...das scheint zu einem wöchentlichen Ding auszuarten, vielleicht lässt sich da ja eine Regelmäßigkeit reinbringen. Mal schauen was sich da machen lässt. Um in alter (naja...so alt auch wieder nicht...) Tradition zu enden, wieder ein Zitat aus nem Lied, was mich gerade nicht loslässt: " Und ich kann, bin ich ehrlich, Dir gar nichts versprechen, denn das wäre Betrug, doch du sagst mit nem Lächeln "Jetzt und hier ist genug". Du bist der Sand im Getriebe der Gedankenmaschine und ich nehme Dich mit auf einen Nachtflug." Jaja, der Thomas hat sich festgesetzt im Kopf :D

Dann wünsche ich Euch leidgeplagten Lesern mal ne schöne Woche, nächste Woche können die masochistisch angehauchten von Euch vielleicht was neues und völlig unkreatives Lesen. Überlegts Euch gut...

8.8.08 18:10


Mainz bei Nacht

Tja, so schnell kanns gehen, ich verzapf schon wieder was

Kaum starte ich diesen Blog und philosophiere groß darüber, über was ich denn schreiben könnte, schon kommt die erste Situation, die quasi nach einem Eintrag schreit.

Da geht man nach Mainz und will sich die Fantastischen Vier live ansehen (sehr geiles Konzert gewesen, nebenbei...) und man endet im Mainzer Hauptbahnhof und sitzt fest. Ich möchte hier gerade mal die organisatorische Meisterleistung der Deutschen Bahn loben, die es nicht schafft, bei großen Veranstaltungen, die viele Menschen anziehen, Sonderzüge zu planen. Wieso sollte man dieses auch tun, es klingt ja fast nach Service und damit will die Bahn ja nicht in Verbindung gebracht werden. Auf jeden Fall war ich nun knapp 4 Stunden am Mainzer Hauptbahnhof "gefangen". Na toll, ich hatte mir das eigentlich nicht so vorgestellt. Ich hätte früher fahren sollen, dann hätte ich zwar die Fantas teilweise verpasst, aber DU wärst es mir wert gewesen. Und als netten Nebeneffekt hätte ich daheim schlafen können. Sowas kommt mir aber immer erst, wenn ich schon vorschnell die Entscheidung getroffen habe.

Was macht man nun nachts 4 Stunden lang im Mainzer Hauptbahnhof ??? Gut, einerseits redet man mit den Menschen, die einen begleiten, andererseits versucht man sicherlich auch zu schlafen. Ich habe beides getan, wobei hier das Augenmerk bei letzterem eindeutig auf dem Wort "versuchen" liegt. Einerseits hindert einen der mangelnde Komfort deutscher Bahnhöfe am schlafen, andererseits irgendwelche verkappten Ansager-Azubis die meinen, sich permanent melden zu müssen und einem mitteilen, dass sich ein Zug auf Grund eines "Triebfahrzeugdefekts" um 60 Minuten verzögert. Gut, das mögen vielleicht interessante Informationen sein, aber nicht für mich und nicht alle 2 Minuten. Ich bin zwar müde und fertig aber nicht schwer von Begriff. Zumindest diesmal nicht. Und mich interessieren auch die gesamten Haltestellen des ICE von Kiel nach Basel nicht. Was ihn nicht davon abhält, mir auch diese alle 5 Minuten mitzuteilen. Konsequenz: Verlagerung vom Bahnsteig ins Bahnhofsgebäude. Angenehmer Nebeneffekt: Es ist wärmer. Aber immer noch nicht bequemer. Was solls, der Boden vor einem Geschäft im Bahnhofshauptgebäude in einem Nebengang wird dazu auserkoren, das Nachtlager zu sein. Mein iPod verarscht mich mal wieder nach Strich und Faden und spielt mir entweder irgendwelchen zynischen Kram Marke "World So Cold" (danke, das habe ich schon bemerkt, deswegen bin ich drinnen) oder Dinge die mich an Dich erinnern (pikanterweise auch außergewöhnlich viel Damien...). Oder was von den Fantas. Danke, die habe ich gerade live gesehen, da brauche ich keine Nachbereitung durch die Zufallsfunktion. Naja, wenigstens klappts etwas mit dem vor sich hindösen. Die weitere Zeit bin ich wieder mit Reden beschäftigt. Oder mit Nachdenken, die Zeit ist ja vorhanden. Es ist unglaublich was sich mein müdes Hirn für einen Scheiß ausdenkt um mich davon zu überzeugen, dass ich das Denken um solche Uhrzeiten lieber lassen sollte. Und immer wieder Du in meinen Gedanken. So geht das dann die Zeit bis kurz vor 4. Auf dem Weg Richtung Bahnsteig was zu essen geholt. Wie kann man denn eigentlich morgens um 4 Hunger haben ??? Ich wach doch auch nachts nicht auf und denk mir "Hmm..und jetzt was zu essen, dann gehts mir gut...". Kaum auf dem Bahnsteig angelangt begrüßt einen die Wucht in Dosen in Form des Ansager-Azubis wieder. Und ich wage mal zu behaupten, er hat in den vergangenen Stunden nichts gelernt. Wenigstens hat er diesmal Informationen die mich interessieren, auch wenn ich schon vorher wusste, dass mein Zug um 4:02 fährt. Ein Hoch auf die Deutsche Bahn. Zwischendurch die Frage, ob der Typ, der irgendwie nach Speyer muss mittlerweile eine Möglichkeit gefunden hat, dorthin zu kommen, oder ob er immernoch durch den Bahnhof geistert. Kaum im Zug outet sich ein Spaßvogel, der meint er müsse einen auf Fahrkartenkontrolleur machen. Danke, ich bin zwar dem Humor nicht abgeneigt, aber nicht nach dieser Nacht. Kaum am Heimatbahnhof angekommen, stelle ich fest "Verdammt, du musst ja noch nach Hause laufen...". Nicht dass es jetzt eine Riesenstrecke wäre, aber ich glaube, alles andere was hätte passieren können hätte mich auch angepisst. Auf dem Heimweg dann die Erkenntnis "Scheiße, du wirst wieder wach...". Wie könnte es anders sein, wir wollen ja in der Tradition des Abends bleiben. Dann endlich daheim, ins Bett, grandios den heutigen Termin verschlafen, aber immerhin einigermaßen ausgeruht jetzt. Bis auf meinen Rücken, der meint mir mitteilen zu müssen, dass der Bahnhofsboden keine gute Idee war. Danke, wäre ich anders auch nicht drauf gekommen.

Das Resümee (das Wort hab ich soeben nachgeschlagen) für diesen Abend: Nie wieder Übernachtungen in Bahnhöfen. Aber das mach ich nicht zum Prinzip, die breche ich ja eh generell wieder. Und ich hätte nach Deiner SMS fahren sollen und mit Dir was machen sollen. Hätte mir hundertprozentig mehr gegeben als diese Nacht. Wieso merke ich das immer erst im Nachhinein ??? Naja, shit happens. Ist wenigstens eine Idee für diesen Blog draus geworden.

Ok, jetzt gehts mir besser. Euch vielleicht nicht, weil Ihr das hier jetzt gelesen habt. Aber ich hatte ja schon vorgewarnt. Abschließend lässt sich noch sagen (um wieder mal ein Liedzitat zu bringen): "Is that alright ? Yeah."

3.8.08 15:37


Ein Wunder...ich schreibe

Tja, nun ist es schon soweit gekommen, dass ich blogge, obwohl ich ja eigentlich überhaupt nicht in der Lage bin irgendwie irgendwas halbwegs zu schreiben was Hand und Fuß hat... Schreibe ich halt ohne Hand und Fuß, Konzepte werden eh völlig überbewertet

So kommts nun, dass ich aus lauter Langeweile mich hier angemeldet habe... Ich würde sagen, ich falle unfreiwillig in Verhaltensmuster hinein, die mir von gewissen Menschen quasi schon prophezeit wurden. Damit wäre die Frage geklärt, warum ich das hier gerade verzapfe. Nun die zweite Frage: Was zum Henker schreibe ich ??? Eine einfache Antwort hierdrauf: Ich habe keine Ahnung. Irgendwie ist es mir nicht möglich einen Gedanken zu fassen und diesen so zu beleuchten, dass aus ihm ein Konzept für irgendwas wird. Aber Konzepte habe ich ja schon abgehakt. Schreibe ich halt darüber, dass ich nicht schreiben kann. Hmm...klingt irgendwie paradox. Ist es auch. Oder sinnlos. Womit mans glaube ich am Besten trifft.

Jetzt sitze ich hier, schreibe, während ich parallel von den Söhnen beschallt werde (vielleicht sind ja die dran schuld, dass ich das mache...) und mir alles mögliche durch den Kopf geht, aber irgendwie nichts wirklich was von Belang ist. Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass sich zu diesem Blog noch mehr hinzugesellen werden und ich vermute mal, dass sie einen ähnlich anspruchsvollen Inhalt haben werden wie dieser hier. Vielleicht entdecke ich aber auch etwas, über das es sich lohnt zu schreiben. Wobei ich das sicherlich übersehen würde, ich bin ja schließlich immer noch ich. Vielleicht ist es auch einfach die Situation, in der ich mich gerade befinde, die mich so "kreativ beflügelt" (was eine komische Wortkonstruktion). Vielleicht inspirieren mich auch andere Menschen zu solchen Dingen. Dem sollte ich mal auf den Grund gehen. Mach ich jetzt auch, auch wenn ich nicht weiß wie ich das anstellen soll. Naja, wär ja nicht das erste Mal, dass ich mich ein bissl blöd anstelle. Oder dämlich. Aber meistens endets ja gut. Oder auch sehr gut. Bin ich einfach mal optimistisch, die Situation erlaubts mir ja.

Jetzt habe ich hier ernsthaft einen Eintrag verfasst, der sich damit beschäfigt nichts zu sagen. Na dann richtet euch mal auf was ein, wenn das so weitergeht. Ich warne schonmal vor, irgendwann kommt hier noch was...

Um die Verwirrung perfekt zu machen, noch ein Zitat aus einem Lied, welches sich gerade auf dem Weg in meinen Gehörgang befindet: "We could steal time, just for one day"... Habe ich glaube ich gerade gemacht, euch eure Zeit gestohlen, um den Wust hier zu lesen. Naja, sagt nur nicht ich hätte euch nicht gewarnt...

2.8.08 17:51





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